Führungen mit Museumsleiterin Susanne Blach

Sonntag, 29. Januar 15 Uhr, 3.-€
Finissage Dienstag, 31.Januar 18-21 Uhr

 

Warum in die Ferne schweifen? Gehen Sie bei uns auf Deutschlandreise!

Sonderausstellung 9.11.2011 - 31.01.2012
"Deutschlandreise. Fotografien von Pia Malmus"

Was ist "deutsch"? Dieser schwierigen Frage nähert sich die junge Fotografien Pia Malmus mit ihrer Fotoserie "Deutschlandreise" auf eine ganz frische, manchmal durchaus auch freche Art.

In 57 Aufnahmen setzt sich die junge Fotografin Pia Malmus mit ihrer deutschen Heimat auseinander. Sie lädt den Betrachter ein, ihr auf einer Reise zu folgen, die zugleich – so der ursprüngliche Untertitel der Fotoserie – eine Suche nach deutscher Identität sein soll. Die Frage nach einem nationalen Selbstverständnis lässt einen gedankenschweren, selbstkritischen, vielleicht auch etwas melancholischen Blickwinkel vermuten – ganz so, wie man es eben von einer deutschen Künstlerin erwartet.

Beim Ausstellungsrundgang wird der Besucher allerdings erfreut feststellen, dass sich Pia Malmus’ Fotografien gänzlich unprätentiös, ohne Ehrfurcht und nicht selten mit leiser Ironie ihres schwierigen Themas annehmen.
Für ihren in den Jahren 2002 und 2003 entstandenen Zyklus „Deutschlandreise“ betätigt sich Pia Malmus eigener Auskunft zufolge als Sammlerin. Geleitet wird sie von der Frage, ob es im Zeitalter der Globalisierung überhaupt noch so etwas wie ein nationales, kollektives Gedächtnis und Bewusstsein geben kann und, wenn ja, wo oder worin sich kulturelle Identität manifestiert. Also begibt sich Malmus auf eine Spurensuche, die sie zu berühmten Bauwerken, Denkmälern und an Orte führt, in denen sich Höhepunkte deutscher Kultur und Geschichte spiegeln, die aber auch die Untiefen der nationalen Vergangenheit nicht ausspart.

Auf ihre Deutschlandreise hat sich die junge Fotografin gründlich vorbereitet.
Sie konsultiert einschlägige Literatur wie „Gebrauchsanweisung für Deutschland“ von Maxim Gorski, „Deutschland-Reise“ von Ralph Giordano oder „Die deutschen Ängste – Ein Volk in Moll“ von Erich Wiedemann sowie eine Unmenge an Reiseführern.
Das Resultat ihrer fotografischen Spurensuche ist keine klassische Reisereportage – „Postkartenidylle“ sucht man hier vergebens –, sondern ein eher mosaikartiges Gesamtbild, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt: Alltägliches steht neben den erhabenen Zeugnissen einer glanzvollen Vergangenheit, der Blick in eine Schrebergartenidylle neben einer Innenaufnahme der Walhalla, eine Gruppe kostümierter Zwerge auf dem Kölner Rosenmontagszug neben der monumentalen Hamburger Bismarck-Statue.

Machen Sie mit den Fotografien von Pia Malmus Ihre eigene Deutschlandreise - wir sind mit Ihnen gespannt auf Ihre Reise-Erfahrungen!

Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Theodor Heuss Museum der Stadt Brackenheim
Eintritt frei
Mittwoch & Freitag 10-13 Uhr
Donnerstag, Samstag, Sonntag, 2. Weihnachtstag, Hl.Drei Könige 11-17 Uhr
(23.12 2011-5.1. 2012 geschlossen)

 

Unsere traditionsreiche Gedenkstätte am Geburtsort des ersten Bundespräsidenten wurde bereits 1968 in städtischer Trägerschaft eingerichtet und am 5. August 2000 mit neuer multimedialer Konzeption als Museum neu eröffnet. In den vergangen Jahren besuchten über 55.000 Gäste die Ausstellung zu Leben und Werk des ersten deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss, darunter auch die Bundespräsidenten Roman Herzog, Johannes Rau und Horst Köhler

 

Unterwegs mit Gert Anhalt vom ZDF-Infokanal „Bin mal kurz ….Ofenschlupfer essen in Brackenheim“

Der ZDF-Reporter im Geburtsort des 1. Bundespräsidenten und unserem Theodor Heuss Museum zu Besuch. Was das mit Ofenschlupfern zu tun hat und wer die wo und warum gekocht hat? Antworten gibt es unter http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,7558188,00.html (Systemvoraussetzungen Media Player und Flash-Plugin).

 

Unser Museum ist ein SWR Landesschau-TIPP!

 

Bundespräsident Horst Köhler und Eva Luise Köhler besuchten am 31. Januar 2009, dem 125. Geburtstag von Theodor Heuss, Brackenheim und das Theodor Heuss Museum. Zuvor enthüllten Bundespräsident Köhler und Ministerpräsident Oettinger die lebensgroße Bronzestatue 'Theodor Heuss' vor dem Museum.

Im Seminarraum des Theodor Heuss Museums: bei seinem Besuch am 19. Juni 2002 trägt sich Bundespräsident Professor Dr. Roman Herzog in das Goldene Buch der Stadt Brackenheim ein.

 

Was erwartet mich im Theodor Heuss Museum?
I
m Museum der Stadt Brackenheim erwartet Sie ein modernes Konzept, inszeniert aus Bild- und Tondokumenten, Hintergrundtexten und einzelnen ausgewählten Ausstellungsstücken.

Auf drei Stockwerken zeigen wir Ihnen Theodor Heuss mit allen Facetten seiner vielfältigen Begabungen: als Politiker und Staatsmann, Journalist und Literat. Aber auch, für viele Besucherinnen und Besucher überraschend, als Zeichner und Dichter.

Museum macht Schule
Museumsprogramm ohne Langeweile: Für Kinder und Jugendliche bietet das Theodor Heuss Museum spezielle alters- und schultypbezogene Angebote, die in Verknüpfung mit Theodor Heuss geschichtliche und demokratische Inhalte vermitteln.
Viele Schulklassen haben das Museum inzwischen besucht, den weitesten Weg hatte eine 9. Klasse der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule aus Homberg/Efze aus der Gegend von Kassel.

Aus dem Inhalt dieser WebSite
Das Museum bietet großen und kleinen Besuchern ein umfangreiches Angebot.
Offene Fragen, subjektive Urteile und Widersprüche gehören genauso zu dieser Heuss-Ausstellung wie historische Fakten und Originalzitate.
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Sonderausstellung "Mit Briefmarken durch das Leben von Theodor Heuss"