| Mit
Theodor Heuss in die Ehe starten – 100. standesamtliche
Trauung im Theodor Heuss Museum
Am Anfang galt es aus der Not eine Tugend zu machen: als von Februar
bis September 2001 das historische Brackenheimer Rathaus grundlegend
renoviert wurde und in dieser Zeit ins Schwesternwohnheim umzog,
entschied man sich, die standesamtlichen Trauungen im Theodor
Heuss Museums abzuhalten. Eine Idee, die außerordentlich
gut ankam. Und so entschloss man sich in Brackenheim dazu, auch
nach Fertigstellung des Rathauses das stilvolle Ambiente des Seminarraums
im Theodor Heuss Museum weiterhin ein Mal im Monat für Trauungen
beizubehalten.
Und dieses Angebot wird gut genutzt. Anfang Juni 2003 war es
soweit: das 100. Paar gab sich im Theodor Heuss Museum bei Standesbeamten
Bernd Rathgeb das Jawort. Bürgermeister Rolf Kieser überbrachte
dem frischgebackenen Ehepaar Carolin und Michael Pfeffer gerne
als Gratulant im Namen der Stadt Brackenheim die besten Glückwünsche
für den Ehestand.

Wie im Nehmen, so im Geben
galt das schöne Gleichgewicht
als Gesetz für unser Leben:
“Einer war des andern Licht.“
So resümierte der
erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland und große
Sohn Brackenheims seine Ehe- und Lebensbeziehung mit Elly Heuss-Knapp
in einem selbst verfassten Gedicht zu deren siebzigsten Geburtstag.
Ein schönes Leitmotiv für eine Ehe, wie Museumschefin
Susanne Blach findet. Sie ist sich sicher, dass auch in Zukunft
noch viele Ehen im Museum geschlossen werden, zumal es möglich
ist im Anschluss an die Trauung nach Absprache im Erdgeschoss
des Museum in schönem Rahmen einen kleinen Empfang für
Freunde und Familie selbst zu organisieren.
|