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Bismarck: »Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst
nichts auf der Welt«. Thronbesteigung Wilhelm II. |
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Entlassung Bismarcks;
Nichterneuerung des
Neutralitätsabkommens zwischen Russland
und Deutschland. |
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Gesetz zur Vergrößerung
der
deutschen Kriegsflotte.
Zunahme kolonialer Aktivitäten. |
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Berlin um 1900. |
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Interview Wilhelm
II. im »Daily
Telegraph«, starke öffentliche Kritik am »persönlichen
Regiment« Wilhelms II. Bethmann Hollweg wird
Nachfolger von Bülows als Reichskanzler. |
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| Deutsche Drohgebärde
gegenüber französischer Kolonialpolitik in Marokko.
Kanonenboot »Panther« vor Agadir. Diplomatische
Niederlage Deutschlands. |
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Reichtagswahl;
Sozialdemokraten stärkste
Partei. |
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Weitere Aufrüstung
vor dem
Hintergrund zunehmender
außenpolitischer Spannungen. |
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| Ermordung des
österreichischen Thronfolgerpaares in Sarajewo. Vollmobilmachung
in Russland, deutsche Kriegserklärung an Russland, deutsche
Kriegserklärung an Frankreich. Beginn I. Weltkrieg. |
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| Innenpolitischer
»Burgfrieden«, dann Spaltung der Sozialdemokraten
in Gegner (USPD) und Befürworter der Kriegskredite. Politische
Polarisierung zwischen Oberster Heeresleitung (Ludendorf),
Sozialdemokraten, Bürgerlichen, Rechts und Links. |
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| Max von Baden
Reichskanzler. Verfassungsreform, Flottenmeuterei, Kieler
Matrosenaufstand. Revolution in München und Berlin. Rücktritt
Wilhelm II.; Scheidemann (SPD) ruft Republik aus. Waffenstillstand,
Unruhen, Streiks. Republik setzt sich gegen revolutionäre
Arbeiter- und Soldatenräte durch. Beschluss einer konstituierenden
Nationalversammlung. |
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| Wahlen zur Nationalversammlung
(Erfolg für SPD, Demokraten und Zentrum). Zusammentritt
im Februar. Ebert Reichspräsident, Scheidemann Kanzler.
Radikale Unruhen in Berlin und München. Versailler Friedensvertrag
(Gebietsverluste, weitgehende Entmilitarisierung, enorme Reparationsverpflichtungen
für Deutschland). Mit Unterzeichnung der Weimarer Verfassung
durch den Reichspräsidenten wird Deutschland parla- mentarische
Demokratie. |
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| Rechter Kapp-Putsch
gegen Weimarer Republik erfolglos. Kommunistische Unruhen
im Ruhrgebiet. Reichtagsneuwahlen; Radikaliserung; Verluste
der Gemäßigten. Gründung der NSDAP. |
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Rechtsradikale
ermorden Erzberger. |
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| Deutsch-Russischer
Vertrag Rapallo (Teilerfolg Rathenaus gegen Versailler Auflagen).
Ermordung Rathenaus. Beginn der Inflation. |
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| Frankreich besetzt
Ruhrgebiet, Ruhrkampf. Regierung Stresemann aus DVP, Zentrum,
Demokraten und SPD; innenpoltische und wirtschaftliche Krisen
(Inflation). Ausnahmezustand im Reichsgebiet. Regierung per
Verordnung. Erfolgloser Hitlerputsch, Verbot von KPD und NSDAP.
Rücktritt Regierung Stresemann. |
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Im Mai und Dezember
Reichstagswahlen. |
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| Tod Eberts;
Hindenburg Reichspräsident. Vertrag von Locarno (deutscher
Verzicht auf Elsaß-Lothringen, Entmilitarisierung der
Rheingrenze und Friedensgarantien zwischen Deutschland, Frankreich
und Belgien). |
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| Reichstagswahlen;
Stimmenzuwachs für SPD und KPD. Rechter Hugenberg Chef
der Deutschnationalen. Arbeitslosigkeit; Staatsüberschuldung.
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| Kommunistische
Unruhen in Berlin, Aufschwung der Nationalsozialisten. Tod
Stresemanns. Staatsdefizit. |
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| Kabinett Brüning
(Zentrum), bürgerlich-konservative Koalition. Regierung
per Notverordnung. Auflösung des Reichstags nach Beschluss
zur Aufhebung der Notverordnung. Reichstagswahl mit Erdrutschsieg
für Nationalsozialisten. Minderheitsregierung Brüning.
Propagandawelle Hitlers. 4,4 Millionen Arbeitslose. Staatsdefizit.
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| Wirtschafts-
und Finanzkrise. Auszug der NSDAP und der Deutsch-Nationalen
aus dem Reichstag. Rechtsradikale. »Harzburger Front«
gegen linke »Eiserne Front«. 5,66 Millionen Arbeitslose.
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| Wirtschafts-
und Finanzkrise. Über 6 Millionen Arbeitslose. Hindenburg
Reichspräsident. SA und SS verboten. »Kabinett
der nationalen Konzentration« Franz von Papens ohne
parlamentarische Verankerung. Wiederzulassung von SA und SS.
Reichstagswahlen im Juli und im November, Schleicher Reichskanzler.
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Hitler Reichskanzler, Reichstagsbrand durch Nazis. Verbot
kommunistischer und sozialdemokratischer Presse, Verhaftungswelle.
Reichstagswahl im März, rechte Mehrheit mit 52 %. Goebbels
Propagandaminister.
Ermächtigungsgesetz zur Ausschaltung des Parlaments.
Boykott jüdischer Geschäfte, Juden dürfen nicht
Beamte werden. Aufhebung der Gewerkschaften, Selbstauflösung
der Parteien unter Druck, Verbot der SPD.
NSDAP einzige Partei, Konkordat zwischen Reich und Kurie.
Gleichschaltung von Kultur und Presse. Reichstagswahl im November,
NSDAP 92 %.
Erste Konzentrationslager, Diktatur. |
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