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| Himmler Gestapo-Chef.
Ermordung Röhms, Strassers, Schleichers durch Gestapo.
Tod Hindenburgs, Vereinigung der Ämter Reichskanzler
und Reichspräsident per Ermächtigungsgesetz. Vereidigung
der Wehrmacht auf den »Führer«. Volksbefragung
bestätigt Hitlers Politik zu 90 % (96 % Beteiligung).
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| Rückgliederung
des Saargebietes, Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht,
antisemitische »Nürnberger Gesetze« mit Verbot
jüdisch-deutscher Ehen, »Ariernachweis« für
öffentliche Anstellung, Legalisierung der Diffamierung
von Juden. |
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| Kündigung
des Locarno Vertrages, Remilitarisierung des Rheinlandes.
Reichstagswahl, 99 % für Hitler. Reichsparteitag in Nürnberg
mit scharfer antibolschewistischer Tendenz, Vierjahresplan/
Aufrüstung. |
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| Anschluss Österreichs,
Einmarsch in das Sudetenland. Goebbels organisiert Terror
gegen Juden (»Kristallnacht«), Synagogenbrände,
Zerstörung jüdischer Geschäfte, Ausschaltung
der Juden aus dem Wirtschaftsleben. |
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| Einmarsch in
Böhmen-Mähren, Deutscher Angriff auf Polen. Beginn
II. Weltkrieg. Eisers Attentat auf Hitler, 20000 Menschen
in Konzentrationslagern, Aussiedlungs- und Zwangsarbeitsaktionen
gegen Juden, auch auf polnischem Gebiet. |
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| »Euthanasiegesetz«
zur Vernichtung unheilbar Geisteskranker. |
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| Befehl zur »Endlösung
der Judenfrage«. Umfassende Aussiedlungs-, Zwangsarbeits-
und Vernichtungsaktionen auch gegen nichtdeutsche Juden, Sinti
und Roma |
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| »Wannseekonferenz«,
Beginn systematischer antisemitischer Aussiedlungsmaßnahmen
und des planmäßigen Massenmordes an 6 Millionen
Juden. |
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| Februar: Deutsche
Niederlage von Stalingrad, Aufstand im Warschauer Ghetto mit
50000 jüdischen Opfern, systematische Judenverfolgung
und Verfolgung von Sinti und Roma in allen besetzten Gebieten.
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| Graf Stauffenbergs
Attentat auf Hitler, Niederschlagung des Aufstands von Wehrmachtsoffizieren,
Schauprozesse des Volksgerichtshofes, hunderte von Hinrichtungen
durch Strang und Beil. 520000 Menschen in Konzentrationslagern.
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| Mai: bedingungslose
Kapitulation des »Dritten Reiches«. |
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Theodor
Heuss –
Politiker und Staatsmann, Journalist und Literat
Zeitleiste 1934 - 1963 |
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Oktober 1936:
Schreibverbot.
Ausscheidung aus Redaktion und
Herausgabe von "Die Hilfe". |
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Biographie über
Friedrich Naumann. |
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Erscheinen der
Hans Poelzig Biographie. |
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Robert Bosch bittet
Heuss,
eine Biographie über ihn
zu schreiben. |
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Herbst: Umzug
nach Heidelberg-Handschuhsheim. |
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5. September:
Heuss wird Lizenzträger der
"Rhein-Neckar-Zeitung" in Heidelberg.
24. September: Heuss wird
"Kultminister des Landes
Württemberg-Baden" und übersiedelt
nach Stuttgart. |
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6. Januar: Gründung
der DVP für Württemberg-Baden
in Stuttgart.
Juni: Heuss Mitglied der Verfassungsgebenden Versammlung des
Landes.
Dezember: Mitglied des Landtages, freiwilliger Verzicht
auf Ministeramt.
September: Vorsitzender der DVP der US-Zone.
Erscheinen der Bosch-Biographie. |
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März: Vorsitzender
der Demokratischen Partei Deutschlands (zusammen mit Wilhelm
Külz).
Honorar-Professur für politische Wissenschaft an der
Technischen Hochschule Stuttgart
(Ernennung Anfang 1948). |
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September: Abgeordneter
des Parlamentarischen Rates in Bonn.
Dezember: Vorsitzender der in Heppenheim gegründeten
Freien Demokratischen Partei. Erscheinen von »1948-Werk
und Erbe«. |
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Juni: Bestätigung
als Bundesvorsitzender der FDP durch den Bundesparteitag in
Bremen.
August: Wahl zum Bundestagsabgeordneten in Bonn.
September: Wahl zum Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung
in Bonn, Verzicht auf den Bundesvorsitz der FDP. |
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Oktober:
Beginn der »Staatsbesuche« in den Bundesländern.
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Anforderung eines
Gutachtens zum EVG-Vertrag beim Bundesverfassungsgericht in
Karlsruhe.
19. Juli: Elly Heuss-Knapp stirbt. |
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Erscheinen der
Jugend erinnerungen
»Vorspiele des Lebens«. |
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17. Juli 1954:
Wiederwahl als Bundespräsident durch die Bundesversammlung
in Berlin. |
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Griechisches Königspaar auf
Staatsbesuch in Bonn. |
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Staatsbesuch in Athen. |
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Staatsbesuche
in der Türkei
und in Italien. |
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Staatsbesuche
in der USA
und in Großbritannien. |
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12. September:
Heuss scheidet aus dem Amt, danach
Umzug nach Stuttgart.
11. Oktober: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in Frankfurt/Main.
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Israelreise,
Indienreise. |

Drei Generationen Heuss. |
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Erscheinen der »Erinnerungen
1905-1933«.
12. Dezember: Theodor Heuss
stirbt in Stuttgart, Beisetzung mit Staatsbegräbnis
in Stuttgart. |
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